Na klar...wer Twitter noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern.
Als ab auf twitter.com und profil erstellen.
Ich bin natürlich auch dabei: @herrgessner
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Teil 2 oder: Aller Anfang ist schwer
An meinen ersten Lauf kann ich mich noch recht gut erinnern. Ich war fertig, hatte überall Schmerzen, habe keine Luft mehr bekommen, meine Lunge hat gerasselt, ich habe gehustet, meine Muskeln in den Beinen haben gezittert und ich wollte nie mehr aufstehen. Er hat ungefähr 10 Minuten gedauert.
Einige Tage vor diesem Lauf hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Ein Freund von mir - begeisterter Bergsteiger und -wanderer - hatte mich eingeladen, ihn zu einer kleinen Wanderung in den Alpen zu begleiten. Ein verlängertes Wochenende sollte es werden, Übernachtung auf der Hütte, alles ganz gemütlich und stimmungsvoll. Tolle Idee. Die Hütte habe ich erst am zweiten Tag gesehen und bin keinen Schritt mehr weitergegangen. "Du hast so ungefähr die Kondition eines 80jährigen", sagte mir mein Begleiter und meinte das nicht im Scherz. "Na und. Macht mir doch nix aus." Aber er hatte mich nicht belogen. Um mich herum waren tatsächlich nicht Wenige aus der Kategorie Ü60 und die sind durch die Landschaft gesprungen wie junge Rehe. Ganz im Ernst. Das hat mich dann doch angebissen und mir etwas Sorgen gemacht.
Also los geht´s.
Und damit zum klugen Spruch des Tages: Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Das gilt für die Schule natürlich auch. Egal welches Ziel wir uns setzen. Irgendwann müssen wir uns auf den Weg machen. Anfangen. Heute, nicht morgen. Nicht jammern. Anfangen.
Auch wenn einem nach 10 Minuten die Luft ausgeht.
Einige Tage vor diesem Lauf hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Ein Freund von mir - begeisterter Bergsteiger und -wanderer - hatte mich eingeladen, ihn zu einer kleinen Wanderung in den Alpen zu begleiten. Ein verlängertes Wochenende sollte es werden, Übernachtung auf der Hütte, alles ganz gemütlich und stimmungsvoll. Tolle Idee. Die Hütte habe ich erst am zweiten Tag gesehen und bin keinen Schritt mehr weitergegangen. "Du hast so ungefähr die Kondition eines 80jährigen", sagte mir mein Begleiter und meinte das nicht im Scherz. "Na und. Macht mir doch nix aus." Aber er hatte mich nicht belogen. Um mich herum waren tatsächlich nicht Wenige aus der Kategorie Ü60 und die sind durch die Landschaft gesprungen wie junge Rehe. Ganz im Ernst. Das hat mich dann doch angebissen und mir etwas Sorgen gemacht.
Also los geht´s.
Und damit zum klugen Spruch des Tages: Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Das gilt für die Schule natürlich auch. Egal welches Ziel wir uns setzen. Irgendwann müssen wir uns auf den Weg machen. Anfangen. Heute, nicht morgen. Nicht jammern. Anfangen.
Auch wenn einem nach 10 Minuten die Luft ausgeht.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Herr Geßner läuft den Marathon - Und alle so: Yeaahh!
Ja, die Gerüchte sind wahr, die Berichte stimmen: ein Marathon tut weh. 42,2 km ist momentan die offizielle Weite. Wir stellen uns vor, wir laufen von Erlenbach nach Aschaffenburg, machen einen Stadtbummel und laufen wieder zurück. Das ist dann ein Marathon.
Ja, das ist weit. Und noch einmal: es schmerzt. Warum macht man (in diesem Fall also ich vor zwei Wochen am schönen Brombachsee) überhaupt so etwas? Eigentlich ist es doch völlig verrückt, unnötig, es erfüllt keinen Zweck und macht überhaupt keinen Sinn. Und trotzdem gibt es mehr als genug Läufer, für die es die Königsdisziplin ist. Hat man es geschafft, darf man sich auf die Schulter klopfen und sich von nun an "Marathoni" nennen. Mir wäre "SuperMariothoni" lieber gewesen, aber man kann nicht alles haben.
Also warum? Ehrlich gesagt, weiß ich es manchmal selbst nicht so genau. Es gibt einige Gründe, aber keiner kann es für sich wirklich klären. Es bleibt ein Phänomen.
Vor einiger Zeit habe ich ein Zitat eines Läufers gelesen (leider habe ich den Namen vergessen), das mir im Gedächtnis geblieben ist. Es lautet ungefähr so:
"Willst du eine Rennen gewinnen, laufe einen 100m-Wettkampf. Willst du eine Erfahrung machen, laufe einen Marathon."
Irrsinnig. Es geht beim Marathon noch nicht einmal um das Gewinnen.
Aber eine Erfahrung ist es tatsächlich. Immerhin hat man genug Zeit nachzudenken, während man läuft.
Und diese Erfahrung möchte ich mit allen interessierten Lesern an dieser Stelle teilen. Was das mit Schule zu tun hat? Lesen und staunen.
CU
Ja, das ist weit. Und noch einmal: es schmerzt. Warum macht man (in diesem Fall also ich vor zwei Wochen am schönen Brombachsee) überhaupt so etwas? Eigentlich ist es doch völlig verrückt, unnötig, es erfüllt keinen Zweck und macht überhaupt keinen Sinn. Und trotzdem gibt es mehr als genug Läufer, für die es die Königsdisziplin ist. Hat man es geschafft, darf man sich auf die Schulter klopfen und sich von nun an "Marathoni" nennen. Mir wäre "SuperMariothoni" lieber gewesen, aber man kann nicht alles haben.
Also warum? Ehrlich gesagt, weiß ich es manchmal selbst nicht so genau. Es gibt einige Gründe, aber keiner kann es für sich wirklich klären. Es bleibt ein Phänomen.
Vor einiger Zeit habe ich ein Zitat eines Läufers gelesen (leider habe ich den Namen vergessen), das mir im Gedächtnis geblieben ist. Es lautet ungefähr so:
"Willst du eine Rennen gewinnen, laufe einen 100m-Wettkampf. Willst du eine Erfahrung machen, laufe einen Marathon."
Irrsinnig. Es geht beim Marathon noch nicht einmal um das Gewinnen.
Aber eine Erfahrung ist es tatsächlich. Immerhin hat man genug Zeit nachzudenken, während man läuft.
Und diese Erfahrung möchte ich mit allen interessierten Lesern an dieser Stelle teilen. Was das mit Schule zu tun hat? Lesen und staunen.
CU
Dienstag, 22. September 2009
Einleitung - oder Herr Geßner bloggt einen Blog
"Der Herr Geßner bloggt jetzt."
"Was?
"Der Herr Geßner BLOGGT jetzt."
"Sag mal, willst du mich irgendwie verarschen. Was issn das?"
"Na, er schreibt einen Blog. Über die Schule und so."
"Oh Mann. Und sowas is Lehrer."
Tja, hier ist er also, der Barbarossa-Blog oder ganz einfach Dem-Herrn-Geßner-sein-Blog. "Blog" ist abgeleitet von "Weblog", was ungefähr "Internettagebuch" bedeutet. In Zukunft werde ich an dieser Stelle immer mal wieder ein paar Zeilen zur Barbarossa Hauptschule, Schule allgemein, das Leben und die Leute schreiben. Eben alles, was für Schüler, Eltern und Lehrer interessant sein könnte. Mal heiter, witzig und ironisch, mal ernst und nachdenklich. Es lohnt sich also hin und wieder mal diese Seiten zu besuchen. Und nicht nur das. Ich würde mich über aktive Teilnahme in Form von Kommentaren und Umfragen freuen.
Na dann. cu
"Was?
"Der Herr Geßner BLOGGT jetzt."
"Sag mal, willst du mich irgendwie verarschen. Was issn das?"
"Na, er schreibt einen Blog. Über die Schule und so."
"Oh Mann. Und sowas is Lehrer."
Tja, hier ist er also, der Barbarossa-Blog oder ganz einfach Dem-Herrn-Geßner-sein-Blog. "Blog" ist abgeleitet von "Weblog", was ungefähr "Internettagebuch" bedeutet. In Zukunft werde ich an dieser Stelle immer mal wieder ein paar Zeilen zur Barbarossa Hauptschule, Schule allgemein, das Leben und die Leute schreiben. Eben alles, was für Schüler, Eltern und Lehrer interessant sein könnte. Mal heiter, witzig und ironisch, mal ernst und nachdenklich. Es lohnt sich also hin und wieder mal diese Seiten zu besuchen. Und nicht nur das. Ich würde mich über aktive Teilnahme in Form von Kommentaren und Umfragen freuen.
Na dann. cu
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